3 Juni 2014 - 04:48
Laridschani: Westliche Länder dürfen die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm nicht eigenmächtig erweitern

Die Islamische Republik Iran (IRI) hält sich bei den Verhandlungen mit der IAEA an die internationalen Bestimmungen und an die bisher getroffenen Vereinbarungen, sagte Irans Parlamentschef Ali Laridschani heute im Gespräch mit der Nachrichtenagentur IRNA.

„Die Differenzen zwischen Iran und dem Westen bezüglich des iransichen Atomprogramms können nicht mit einem Lächeln überwunden werden", so Laridschani. "Vielmehr muss man die gegnerische Taktik durchschauen." Die westlichen Länder seien weder in der Lage noch befugt, über das iranische Atomprogramm Beschlüsse zu fassen. „Iran begrüßt die Verhandlungen und hält sich sowohl an internationale Regeln als an die bisherigen Vereinbarungen", sagte Laridschani, der vor Jahren selbst den Iran bei der Internationalen Atomenergie-Agentur vertreten hat. Dabei verwies er auf die 7.000 Inspektionen iranischer Atomanlagen im Verlauf von zehn Jahren als Beleg für die Transparenz der iranischen Atomaktivitäten.